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Dieter Praun Trophy

News

Christoph Günther verteidigt im GC Würzburg seinen Titel

17. August 2026

Mit drei konstant starken Runden von 68, 67 und 68 Schlägen gewinnt der Oberammergauer Christoph Günther auch die 5. Auflage der Dieter Praun Trophy und sichert sich damit gleichzeitig auch den Siegerpokal der German PGA Seniors Championship 2026. Auf dem Par-71-Platz des Golf Club Würzburg setzt sich der Titelverteidiger nach 54 Löchern mit insgesamt 203 Schlägen, 10 unter Par und letztlich vier Schlägen Vorsprung souverän durch. Der Australier Paul Archbold belegt mit 6 unter Par Rang zwei, Sean Fitzgerald gelingt mit einer starken 65 die beste Finalrunde, womit sich der Ire mit nach drei Runden 5 unter Par auf den dritten Platz des Gesamtklassements verbessert.

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von Matthias Lettenbichler

Würzburg – Eindrucksvoll hat Christoph Günther einmal mehr seine Extraklasse unterstrichen: Als erster Spieler seit Gründung der Dieter Praun Trophy im Jahr 2022 konnte der 51-Jährige den Titel der Dieter Praun Trophy verteidigen. Nach seinem Premierensieg 2025 an gleicher Stelle triumphiert der Oberammergauer erneut im Golf Club Würzburg und verbucht damit aus zwei Starts bei der Trophy zwei Siege. Dabei ließ er sich beim erneuten Triumph auch von stetig wechselnden und teilweise sehr anspruchsvollen Platzbedingungen sowie einer kurzen Gewitterunterbrechung in der Finalrunde nicht aus dem Rhythmus bringen. Mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Schotten Martin Hastie und den Engländer Mark Stevenson war Günther in die Schlussrunde gestartet, und während die beiden Verfolger mit 72 beziehungsweise 73 Schlägen am Finaltag Boden verloren, blieb der Titelverteidiger am Drücker, spielte wie schon in Durchgang 1 eine 68er-Runde und unterbot seinen Score aus dem Vorjahr letztlich um drei Schläge.

„Letztes Jahr hatte ich ein paar Doppelbogys dabei, die habe ich diesmal weggelassen, das war der Unterschied“, so Günther im Siegerinterview. Nach drei Runden standen 16 Birdies lediglich sechs Bogeys gegenüber. Den entscheidenden Fortschritt sah der Legends-Tour-Spieler außerdem „in einem klaren Gameplan, den ich diesmal über alle drei Runden sehr konsequent verfolgt habe“. Und sein Trainer Marc Amort, der auch selbst mitspielte und das Turnier auf Rang 19 beendete, fügt hinzu: „Christophs Stärke ist sein unglaublich gutes kurzes Spiel – das hat er schon immer gehabt. Wir haben zuletzt viel am langen Spiel gearbeitet, das jetzt auch sehr gut funktioniert – das Resultat konnte man in dieser Woche sehen.“ Außerdem stellte Christoph Günther klar: „Es ist sehr schön, hier spielen zu können, die Gastfreundschaft des Clubs ist großartig, und natürlich macht es auch großen Spaß, die Kollegen zu treffen. Ich komme aber zu jedem Turnier, um zu gewinnen, denn ich lebe nach wie vor vom Preisgeld!“ Mit 3000 Euro ist der Titel der kombinierten Dieter Praun Trophy / German PGA Seniors Championship dotiert, das Gesamtpreisgeld des Turniers liegt bei rund 20.000 Euro.

Widmung und Andenken

Bei der Siegerehrung verband der alte und neue Champion den sportlichen Erfolg mit einem sehr persönlichen Moment. „Ich möchte diesen Sieg meinem Vater widmen!“ Der hatte ihn bei zahlreichen Turnieren seiner Karriere am Fairwayrand begleitet, was jetzt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Und auch für die Initiatorin und Turniersponsorin Hella Schoepe-Praun besitzt das Turnier besondere Symbolkraft; die Trophy erinnert an ihren 2021 völlig überraschend verstorbenen Bruder, den PGA Professional Dieter „Didi“ Praun. „Auch die dritte Auflage hier in Würzburg und das insgesamt fünfte Mal, dass wir zu Ehren meines Bruders spielen, hat meine Erwartungen voll erfüllt. Wir haben fantastischen Golfsport gesehen, und zum ersten Mal konnte der Sieger seinen Titel verteidigen, was mich besonders freut, denn es zeigt den hohen Stellenwert dieses Turniers. Das Feld ist jedes Jahr voll, wir haben eine Warteliste, und ich bin sehr froh, dass wir auf diese Weise das Andenken an Didi bewahren können, der immer enge Verbindungen zur Stadt Würzburg hatte. Ich bin stolz darauf, dass wir 2027 wieder hier sein dürfen, Würzburg lag Didi immer am Herzen“, so Hella Schoepe-Praun.

Würzburg auch 2027 Heimat der Trophy

Auch PGA Präsident Kariem Baraka zog ein uneingeschränkt positives Fazit und bestätigte zugleich die Fortsetzung der Veranstaltung am selben Ort. „Es ist uns eine große Ehre, nun bereits zum dritten Mal in Folge im wunderschönen Golf Club Würzburg zu Gast gewesen zu sein. Der fantastische Golfplatz, die herrliche Anlage, das professionelle Setup des Platzes und die große Gastfreundschaft von Präsident Bernhard May und seinem Team machen dieses Turnier zu einem absoluten Highlight unseres Turnierkalenders und sorgen dafür, dass die Spieler sehr gerne hierherkommen. Schon in den Tagen zuvor wurde ich immer wieder gefragt: Dürfen wir nächstes Jahr wieder hier spielen? Und ich kann verkünden: Sowohl Initiatorin Hella Schoepe-Praun als auch Gastgeber Bernhard May haben bereits zugesagt: Es wird 2027 eine sechste Auflage dieses Turniers geben – wieder im August und wieder hier im Golf Club Würzburg.“

Super-Senior Mark Stevenson

Hinter Christoph Günther belegt Paul Archbold aus Australien mit 6 unter Par Rang 2, Sean Fitzgerald aus Irland macht mit einer herausragenden 65 am Finaltag sechs Schläge gut und wird mit 5 unter Par Dritter. Der Schotte Martin Hastie folgt mit 4 unter Par auf Rang 4 vor dem Engländer Mark Stevenson (-3), der sich damit den Sieg in der Wertung der Super-Seniors Ü60 sichert. Neil David Hargrave und Mark Steckmann teilen sich Rang sechs mit 1 unter Par, Martin Pyatt und David Geall kommen mit Par auf den geteilten 8. Platz. Niki Ferrari schließlich komplettiert die Top 10 mit 1 über Par.

Leiter Kommunikation
PGA of Germany e.V.
Professional Golf AG
 

Matthias Lettenbichler

089-179588 55
Mobil: 0172-8134700
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