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German PGA Teachers Championship 2026 powered by Garmin im Rittergut Birkhof
11. September 2026
Vom 14. bis 16. September kämpft ein stark besetztes Feld im Golfpark Rittergut Birkhof um den wichtigsten Titel im Turnierkalender der Teaching Professionals der PGA of Germany.
von Matthias LettenbichlerKorschenbroich – Drei Tage, 54 Löcher und ein anspruchsvoller Par-73-Meisterschaftsplatz: Bei der German PGA Teachers Championship 2026 powered by Garmin geht es vom 14. bis 16. September im Golfpark Rittergut Birkhof in Korschenbroich um den Titel des Deutschen Golflehrermeisters. Die Premiere der Meisterschaft auf dem von Kurt Rossknecht entworfenen Platz verspricht Spannung – und eine ganze Reihe namhafter PGA Professionals darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen.
Wenn am Montag, 14. September, die ersten Bälle der German PGA Teachers Championship 2026 powered by Garmin fliegen, steht für die Teaching Professionals der PGA of Germany der sportliche Höhepunkt der Saison auf dem Programm. Bis Mittwoch, 16. September, wird auf dem 18-Loch-Meisterschaftsplatz des Golfpark Rittergut Birkhof über drei Runden und 54 Löcher der Deutsche Golflehrermeister 2026 ermittelt. Nach zwei Runden qualifizieren sich die besten 60 Spielerinnen und Spieler sowie Schlaggleiche für die Finalrunde. Bei Gleichstand an der Spitze entscheidet ein Sudden-Death-Playoff über den Titel.
Wasser auf den Back-Nine
Erstmals ist der Golfpark Rittergut Birkhof Gastgeber der offiziellen Deutschen Golflehrermeisterschaft. Der von Kurt Rossknecht entworfene Par-73-Kurs bietet sorgsam modellierte Fairways, strategisch platzierte Bunker und zahlreiche Wasserhindernisse, was der Anlage ein schottisches Links-Feeling verleiht und gleichermaßen Länge wie Präzision und gutes Course Management verlangt. Vor allem auf den Back-Nine wird Wasser zum bestimmenden Faktor: An sieben Löchern kommt es ins Spiel, spektakulärer Höhepunkt ist das Inselgrün des Par 3 an Bahn 14. Auf den Front-Nine wartet dagegen Länge – etwa auf dem 511 Meter langen zweiten Loch und dem 408 Meter langen Par 4 an Bahn 3.
Dass der Platz auch unter Turnierbedingungen eine echte Prüfung darstellt, hat er bereits 2025 bewiesen. Bei den PGA Pro Days setzte sich damals der Schotte Christopher Galbraith mit Runden von 69 und 73 Schlägen und insgesamt vier unter Par durch. Robin Smiciklas folgte mit drei unter Par, Hannes Ruhnau spielte das Turnier mit Par. Auch die Professionals der Golfschule Rittergut Birkhof wussten ihren Heimvorteil zu nutzen: Patrick Hensel und Philipp Ryfisch zeigten starke Leistungen, Andreas Nottebaum spielte sich mit einer starken Schlussrunde auf Rang vier.
Ein Feld mit zahlreichen Titelkandidaten
Die Meldeliste der Deutschen Meisterschaft verspricht einen offenen Kampf um den Pokal. Zu den Topfavoriten gehören Daniel Wünsche, Martin Hastie, Dennis Küpper, Mark Steckmann, Mark Stevenson, David Geall und Sean Fitzgerald. Sie stehen allesamt in der Gruppe der Professionals, die sich durch Siege bei PGA Turnieren der Jahre 2021 bis 2025 qualifiziert haben. Und auch Spieler wie Nicholas Burdekin und Nicholas haben berechtigte Titelambitionen.
Gerade Sean Fitzgerald und Mark Stevenson kommen zudem mit aktueller Form nach Korschenbroich: Fitzgerald belegte bei der Dieter Praun Trophy / German PGA Seniors Championship 2026 Rang drei, Stevenson gewann dort die Super-Seniors-Wertung der Spieler über 60 Jahre. Damit treffen am Rittergut Birkhof unterschiedliche Generationen erfolgreicher Teaching Professionals aufeinander – ein wesentliches Merkmal dieser Meisterschaft.
Besonders interessant dürfte außerdem sein, wie schnell sich die Favoriten auf die Eigenheiten des Platzes einstellen. Während auf den langen Bahnen der Front-Nine Schlaglänge gefragt ist, können auf der zweiten Hälfte ein unpräziser Schlag oder eine falsche taktische Entscheidung unmittelbar teuer werden. Über 54 Löcher dürfte deshalb vor allem taktisch kluges Spiel entscheiden.
ProAm am Sonntag
Bereits am Sonntag, 13. September, steht der Golfpark Rittergut Birkhof ganz im Zeichen der PGA of Germany. Beim vorgeschalteten ProAm gehen Teams aus jeweils einem PGA Professional und drei Amateurspielerinnen beziehungsweise Amateurspielern auf die Runde; am Montag beginnt der Kampf um den DM-Titel 2026.
Auf den Turniersieger wartet neben dem Titel der größte Anteil des Preisgelds: 4.675 Euro sind für Platz eins vorgesehen, 3.025 Euro für Rang zwei und 1.732 Euro für Platz drei. Doch weit wichtiger dürfte am Mittwochnachmittag die Frage sein, wessen Name 2026 auf dem großen Silberpokal der Deutschen Golflehrermeisterschaft verewigt wird.
Drei Runden, ein anspruchsvoller neuer Austragungsort und zahlreiche Titelkandidaten: Es ist angerichtet für eine herausragende German PGA Teachers Championship 2026.
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